Das Konzept der Baumpatenschaften
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Eine Streuobstwiese stellt einen hohen ökologischen Wert für die Allgemeinheit dar. Doch kann und soll deren Anlage und Pflege nicht alleinige Aufgabe von den Initiatoren sein. Vielmehr ist Identifikation und langfristige Betreuung idealerweise dadurch zu gewährleisten, dass Menschen, die in der Nähe wohnen, für diese Bäume Patenschaften übernehmen. Damit besteht auch für Menschen, die über keinen eigenen Garten verfügen, eine Möglichkeit zu mehr Naturverbundenheit.
Eine besondere Attraktivität ergibt sich bei Obstbäumen dadurch, dass nicht nur das Wachstum der Bäume begleitet wird, sondern auch nach einiger Zeit das Ernten möglich ist. Die ausgewählten seltenen Streuobstbäume gewährleisten somit auch noch schmackhaften Genuss.
Partner der Baumpaten ist der Verein Grünzug-Netzwerk-Würmtal. Dieser übernimmt organisatorische Aufgaben, insbesondere:
- die Beschaffung der Bäume
- die Durchführung der fachgerechten Pflanzung
- die Vergabe der Patenschaften (auch: deren Entzug und Neu-Vergabe)
- die Sicherstellung des Mähens
- die Entsorgung von Mähgut und Baumschnitt
Die Paten haben die folgenden Aufgaben bzw. Pflichten:
- wenn möglich, die Beteiligung an der Pflanzung
- Durchführung des Baumschnitts (in Abstimmung und auf Empfehlung des Vereins)
- Information des Vereins über auffällige Krankheiten der Bäume
- Verzicht auf Kunstdünger und nicht biologisch abbaubare Pflanzenschutzmittel
- Leistung des einmaligen Paten-Beitrags von 20,- EURO
In einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Patin bzw. Pate und dem Verein werden diese Rechte und Pflichten festgehalten.
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